KUN

ST?

Kunst: eine von Menschen geschaffene Tätigkeit oder deren Ergebnis, die auf Wissen, Übung und Vorstellung beruht und oft eine ästhetische Qualität hat, wobei es sich von natürlich Geschaffenem abgrenzt oder dieses nachahmt; es kann ein Werk (Artefakt) oder ein Prozess sein und steht für künstlerisches Schaffen […]“

So weit der Duden…

Von der Breite der Definition beflügelt, meine bescheidene Interpretation dessen…

Das ist nicht gruselig,
das ist aus Kunst!

Matteo N. Schäfer

Experte (relevant)

Nennen wir es Kunst…

Die Systemintegration Yggdrasils

Der Gedanke
Yggdrasil, der mythische Weltenbaum in der nordischen Mythologie (dargestellt mit einer Krone in Form eines Gehirns) versorgt aus einem Prozessor, der unsere moderne, digitale Lebensgrundlage repräsentiert. Unhinterfragt entsteht durch Wiederentnahme und Rückfluß ein unheiliges Selbstbefruchtungssystem aus Algorithmen und menschlicher Dummheit, das zu feiern wir derzeit nicht müde werden.

Systemische Abhängigkeit entlohnt durch Bequemlichkeit als erstrebenswertes nirvanisches Fernziel – in Pokalform…

Umsetzung
Material: Lindenholzblock
Werkzeug (auschl. manuell): Beitel, Messer, Papier

noch unvollendet

popkultur_2.0

Der Gedanke
Die moderne Populärkultur ersetzt längst alte Mythen (wer kennt noch den „schwarzen Mann“ oder einen „Uffhocker“?) und baut die Runderneuerten neu und unvorhergesehen in unsere Medienwelt ein. Das Alien (vergleichbar: Jason, Pennywise, whatsoever) als das ultimativ und unverhandelbar Böse kombiniert mit dem, das alles, auf das wir es pflanzen augenblicklich in pure, positive Phantasie verwandelt: das Einhorn…

…und alles immer unhinterfragt, aber mit dem maximalen Schauwert.

Umsetzung
Material: Lindenholzblock, unbehandelt (notwendige Verbindung: Isothiazolon-Paste)
Werkzeug (auschl. manuell): Beitel, Messer, Papier

Vorabendprogramm

Der Gedanke
Die Medienlandschaft kann aus einem riesigen Pool verschiedenster Genres und Sub-Genres schöpfen (hier angedeutet als Kulinarik, geistiger Anspruch, Liebe…) – aber die einzigen Motive die am Ende für alle Beteiligten positiv herausstechen und daher das Rennen machen sind Sex™ und Gewalt™…

…gesellschaftlich als ultimative Proplemlösungsstrategien akzeptiert…

Umsetzung
Material: Lindenholz, unbehandelt (2tlg)
Werkzeug (auschl. manuell): Beitel, Messer, Papier

…oder „G’schreibsel“:

Literatur: sowohl das gesamte [gesamte] Schrifttum (wissenschaftliche, medizinische etc.) als auch künstlerisch wertvolle Schriften (Belletristik) und sogar musikalische Notentexte; es beschreibt also sprachliche Werke, die schriftlich fixiert sind, oft mit besonderer Form und Ausdrucksstärke, wobei der Begriff von lateinisch litteratura („Sprachkunst“) stammt.
…aus diesem bereits erwähnten „Duden“.

Kann ich nicht.
Mach‘ ich bisweilen trotzdem.

Also: In diesem speziellen Fall (im weitesten aller Sinne, siehe oben/oder links):

(Reha-Blog)

(Beitrag für „Eine Stadt schreibt über Heimat(en)“ – stark gekürzte Kurzgeschichte, Vollversion in Arbeit)

…und hier die wenig reflektierte Selbsteinschätzung:

%

Kreativität (entropisch)

%

Handwerkliche Fähigkeit

%

Leidenschaft (immer)

„[…] Selbstsicherheit ist nie zu mir durchgedrungen. Die Krise [ist] mein Existenzgefühl. Für schöpferische Menschen ist diese Grundausstattung von Vorteil, denn der Nährboden für Kreativität ist ein Mix aus Mut und quälenden Selbstzweifeln. Beides ist mir bis heute geblieben.

[…] Eitelkeit kann einen Menschen sich entfalten lassen wie eine japanische Papierblume. Ohne ein ge­wisses Maß an Selbstobsession gehen jedem Krea­tiven früher oder später Ehrgeiz, Kraft und Produktivität aus.

Eitle Menschen glauben meistens nicht, dass sie es wert sind, geliebt zu werden. Sie stellen die Frage »Liebst du mich?« aus Verunsicherung, nicht aus Übermut. Auch wenn sie ein »Ja« hören, zweifeln sie weiter. Dieses stän­dige Misstrauen macht eitle Menschen so anstrengend […]“

 

Danke, W.J. – ich kann dich nicht leiden, aber DAS hätte ich so nicht zu sagen vermocht…

…jetzt Du:

11 + 12 =